NFC Tag: Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten

Die Abkürzung NFC steht für „Near Field Communication“. Übersetzt bedeutet das etwa so viel wie „Nahfeldkommunikation“. Dahinter steht der elektronische Informationsaustausch auf relativ kurze Distanz. Klar ist, dass die Technologie in vielen Bereichen großes Potenzial bietet. Im folgenden Beitrag geht es um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von NFC Tags.

Inhaltsverzeichnis
NFC Tag
NFC Tag

Technischer Hintergrund

NFC basiert technisch gesehen auf der Radio Frequency Identification (RFID), bei der es um die Identifikation elektromagnetischer Wellen geht. Bei NFC ist die Frequenz auf exakt 13,56 MHz festgelegt.

Diese Technologie ist unkompliziert in der Handhabung und damit für viele Bereiche denkbar. Eine der bekanntesten Möglichkeiten ist wahrscheinlich das Bezahlen per Smartphone, einem einfachen wie genialen Vorgang. NFC Tags selbst benötigen keine Stromversorgung. Es reicht aus, wenn durch den NFC Reader ein Magnetfeld aufgebaut wird und den Tag mit Strom versorgt. Das ist einer der Gründe, warum diese „passiven Komponenten“ so klein sein können.

Solche NFC-Tags sind stark im Kommen. Dabei handelt es sich um einen kleinen Speicherchip, der zusätzlich NFC-Technik beinhaltet. Ein solcher Tag kann ein Schlüsselanhänger sein, genauso wie ein Speicherchip oder eine Karte. Wichtig ist, dass die gespeicherten Informationen mit einem NFC-fähigen Smartphone bzw. einem NFC Reader ausgelesen werden können und daraufhin bestimmte Aktionen folgen.

Management von Inventar per NFC Tags: Inventarmanagement 4.0

Gerade große Unternehmen kennen die Herausforderung, das eigene Inventar zu managen. Dazu gehört die Hardwareausstattung der Mitarbeiter mit Laptops, Smartphone und Zubehör genauso wie die Verteilung von diversen Arbeitsgeräten auf viele Standorte.

Mit M2M-Unity Scan ist es heute sehr einfach und effizient, sein Inventar zu managen. Dazu muss einfach nur ein NFC-Tag auf das Objekt geklebt werden, das an den Mitarbeiter ausgehändigt oder in der Produktionshalle verwendet wird. Diese Artikel können dann mit einem NFC-fähigen Gerät gescannt und registriert werden. Das erleichtert das Management von Inventar – lokal und weltweit.

Das mobile Inventarmanagement von M2M-Unity Scan funktioniert digital und standardisiert – egal, ob für Geräte, Maschinen oder Objekte. Ein Live-Dashboard ermöglicht einen Überblick über das gesamte Inventar. Der Zugriff über eine Smartphone-App und ein Webportal ist denkbar einfach. Bei neuen Einträgen gibt es automatische Benachrichtigungen. Bestehende Inventarinfos können jederzeit abgerufen und mit eigenen Notizen versehen werden.

Der NFC Tag überträgt dabei automatisch Daten wie Standort, Zeit und Datum. Diese Daten können anschließend ausgewertet werden. Eine praktische Rechteverwaltung rundet das Angebot ab und Unternehmen haben zu jeder Zeit den Überblick darüber, wo welche Geräte zu finden sind.

An der Kasse kontaktlos bezahlen

Inzwischen gibt es kaum einen Kartenleser mehr, der nicht mit einem Funksymbol ausgestattet ist. Das ist das Zeichen dafür, dass das Gerät ein NFC-Reader ist und in den direkten Datenaustausch mit Chipkarten gehen kann. Doch nicht nur EC- und Kreditkarten sind heute mit entsprechenden Chips ausgestattet. Banken geben heute an ihre Kunden auch EC-Karten in Form von Schlüsselanhängern aus, die als NFC-Tags fungieren.

Die neueste Entwicklung ist aber das kontaktlose Bezahlen mit dem Handy. Dazu muss die Online-Banking-App der Bank auf dem Smartphone installiert und dort die NFC-Funktionalität aktiviert sein. Diese Funktion muss ebenfalls am NFC-fähigen Smartphone aktiviert sein und schon funktioniert das mobile Bezahlen.

Durch die geringe Reichweite der NFC-Tags ist der Vorgang sicher und die wertvollen Kartendaten können nicht in falsche Hände geraten. Kleinere Beträge können ohne PIN-Eingabe bezahlt werden. Bei größeren Beträgen, die je nach Kreditinstitut verschieden sind, ist die Eingabe der PIN nötig, um den Kauf zu bestätigen.

Die Zutrittskontrolle im Unternehmen regeln

Das Inventarmanagement ist nicht die einzige Möglichkeit, für die Unternehmen die NFC nutzen können. Eine zweite wichtige Möglichkeit ist die Zutrittskontrolle. RFID für die Zutrittskontrolle zu nutzen, ist relativ weit verbreitet. Für Besucher ist diese Variante oftmals recht umständlich, da die Karten erst programmiert und nach dem Besuch wieder an der Pforte abgegeben werden müssen.

Einfacher ist da eine Regelung per NFC. Dann wird nämlich das eigene Smartphone zum Türöffner für bestimmte Bereiche. NFC-Technologie ist deutlich robuster, als die weit verbreiteten Magnetstreifen und außerdem nicht so leicht manipulierbar.

NFC – quo vadis? Die Einsatzgebiete der Zukunft

Die Möglichkeiten, die NFC für den privaten und den geschäftlichen Bereich bietet, sind noch lange nicht ausgeschöpft. Mittlerweile gibt es viele Geräte, die NFC-fähig sind, vom Bluetooth-Lautsprecher über den MP3-Player bis hin zum Multifunktionsdrucker.
Für Firmen bietet diese Technik vor allem im Marketing oder bei „Location Based Services“ noch viel ungenutztes Potenzial. Auch in der Gastronomie lassen sich NFC Tags für die Allergenkennzeichnung einsetzen bzw. im Prinzip überall dort, wo zusätzliche Produktinformationen sinnvoll sind. Und nicht zuletzt kann mit dieser Technologie auch wirksam der Produktpiraterie entgegengewirkt werden.

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